· 

Meditations-Retreat zu Hause

Ein Retreat im Kloster ist super - dort meditieren ganz besonders.

Ich liebe z. B. die Atmosphäre in der Buddha-Halle des Shaolin-Tempels.

 

Doch was, wenn Du gerade keine Möglichkeit hast, in ein Kloster zu gehen?

Kann ja mal vorkommen...

 

Dann meditierst Du einfach zu Hause - oder noch besser: Du nimmst Dich mal zwei oder drei Tage am Stück komplett aus allem raus - ziehst Dich zurück und kommst ein kleines bisschen näher zu Dir selbst.

 

Und damit Du weißt, wie sowas ablaufen kann, habe ich hier ein paar Ideen für Dich: 

1. Schlafe aus, damit Du wach und fit bist, denn Meditation ist kein schlafähnlicher Zustand, sondern eine ganz besondere Form der Aufmerksamkeit.

 

2. Iss und trink bewusst. Schmecke, was Du zu Dir nimmst und bereite es Dir achtsam zu. Achte auf die Qualität der Lebensmittel, denn sie sollen Deinen Körper nähren - ihn mit guter Energie versorgen.

Und ganz wichtig: Schweige beim Essen und lass Fernseher und Radio aus.

 

3. Tue alles in einem meditativen Zustand, indem Du Dich voll und ganz auf diese eine Tätigkeit konzentrierst - ganz im Hier und Jetzt bist. Ja, auch beim Zähneputzen, Duschen und zum Briefkasten gehen.

 

4. Lies Literatur, die Dich unterstützt und Deinen Geist nährt - z. B. Fachbücher zu den Themen Meditation, Körper & Geist, Quantenphysik,... oder auch Gedichtbände, wenn Du das magst. Wenn möglich keine Krimis oder Drei-Groschen-Romane.

 

5. Verbringe Zeit in der Natur. Geh spazieren oder arbeite im Garten, wenn Du einen hast. Sieh Dir Pflanzen und Tiere ganz genau an und nimm wahr, wie sie ihren natürlichen Rhythmus leben.

 

6. Baue Meditationen in Deinen Tagesablauf ein. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Meditieren im Liegen, Sitzen, Stehen oder Gehen - Single-Point-Meditation oder Body-Scan - mit oder ohne Musik - im Innenraum oder in freier Natur - lang oder kurz...

Probiere verschiedene Arten aus und schau, was Du am liebsten magst. Oder wechsle ab.

 

Ganz wichtig: Mach Dir einen Plan! 

Der Tagesablauf in einem Kloster ist genau geplant und - wenn nicht gerade Gäste da sind - immer gleich. Und das entspannt unglaublich, denn wenn Du Dir keine Gedanken machen musst, was Du als nächstes tun könntest, kannst Du Dich ganz auf Dich und Deine Tätigkeit konzentrieren.

 

Also plane genau durch - mit Uhrzeit - was Du wann tun willst und schreibe es Dir auf.

 

Das kann dann z. B. so aussehen:

6.00 Uhr: Aufstehen - 1 Std. Atem-Meditation im Sitzen

7.00 Uhr: Morgentoilette - im Hier & Jetzt

7.30 Uhr: Frühstück zubereiten - achtsam und aus nährenden Lebensmitteln

8.00 Uhr: Frühstück - schweigend und ohne Ablenkung

8.30 Uhr: Spaziergang in der Natur - mit Konzentration auf das Vogelgezwitscher

9.30 Uhr: Shaolin Qi Gong (eine Anleitung findest Du hier)

10.30 Uhr: Garten- oder sonstige Arbeiten - im Hier & Jetzt

12.30 Uhr: Mittagessen zubereiten - achtsam und aus nährenden Lebensmitteln

13.00 Uhr: Mittagessen - schweigend und ohne Ablenkung

13.30 Uhr: Mittagsschläfchen halten oder ein Buch lesen

15.00 Uhr: Gehmeditation - mit Konzentration auf das Gefühl in den Fußsohlen

16.00 Uhr: einen Tee genießen

16.30 Uhr: Zhan Zhuang - Stehen wie ein Pfahl (eine Gratis-Anleitung findest Du hier)

17.00 Uhr: ausführlicher Body-Scan

18.00 Uhr: Abendessen zubereiten - achtsam und aus nährenden Lebensmitteln

18.30 Uhr: Abendessen - schweigend und ohne Ablenkung

19.00 Uhr: ein Buch lesen

21.00 Uhr: Atem-Meditation im Sitzen

21.30 Uhr: Abendtoilette - im Hier & Jetzt

22.00 Uhr: zu Bett gehen

 

Natürlich kannst Du das auch alles kürzen, nach hinten verschieben, Dinge austauschen oder es komplett anders machen. Es ist nur ein Beispiel aus unbegrenzten Möglichkeiten.

 

Und wenn Du noch eine Anleitung zur Meditation suchst, dann schau mal hier.

Er flattert ca. einmal im Monat in Dein Postfach,

mit meinen besten Tipps, Übungen und Angeboten zu Körper & Geist.

Übrigens mag ich keinen Spam,

deshalb bekommst Du von mir auch keinen.

Und Deine Daten sind bei mir sicher.

Hier geht´s zu meiner Datenschutzerklärung.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0